Karriere im Vergleich
Zwei EFZ-Berufe nah am Menschen: Simeon begleitet Trainierende im Fitnesscenter, Lena stärkt im Kosmetikstudio das Selbstvertrauen ihrer Kundinnen durch Hautpflege.
Simeon Frefel, Fachmann Bewegungs- und Gesundheitsförderung EFZ, 2. Lehrjahr, «SAVO Functional Training Center», Bern

«Für mich ist wichtig, dass sich Kundinnen und Kunden willkommen fühlen. Wenn ich sehe, dass sie Fortschritte machen und Freude am Training bekommen, ist mir klar, warum ich diesen Beruf gewählt habe.»
Kilian Käppeli: Simeon, warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich wollte weder in einem Büro sitzen noch eine rein handwerkliche Lehre absolvieren. Gesundheit, Bewegung und Kontakt mit Menschen sind mir wichtig.
Wie hast du den Einstieg erlebt?
Die Lehrstellensuche war schwierig, weil nicht viele Fitnesscenter Lernende ausbilden. Die Probearbeit im «SAVO Functional Training Center» gefiel mir, ich merkte schnell, dass mir die Abwechslung zusagt.
Was hat dich überrascht?
Der Beruf ist viel mehr als Personal Training und Gruppenkurse. Auch Kundenpflege, Hygiene, Administration und wechselnde Arbeitszeiten gehören dazu.
Was magst du besonders?
Die Arbeit mit Kundinnen und Kunden. Es motiviert mich, wenn ich sehe, dass jemand Fortschritte macht oder Freude am Training bekommt.
Was ist anspruchsvoll?
Der Wechsel von der Schule ins Berufsleben war eine grosse Umstellung. Lange Tage, neue Fächer in der Berufsschule und mehr Verantwortung waren ungewohnt. Bei Unsicherheiten frage ich lieber nach, statt etwas Falsches zu sagen.
Wie nutzt du KI?
Für Lernkarten und Zusammenfassungen. KI-Antworten muss man immer prüfen.
Kilian Käppeli: Lena, was hat dich dazu bewogen, diesen Beruf zu wählen?
Ich arbeite gern mit Menschen und interessiere mich für Beauty, Hautpflege und Kosmetik. Diese Mischung aus praktischer Arbeit und Kundenkontakt gefällt mir.

«Wenn eine Kundin nach einer Behandlung begeistert ist und mit mehr Selbstvertrauen nach Hause geht, weiss ich, warum ich diesen Beruf gewählt habe.»
Lena Vallet, Kosmetikerin EFZ, 3. Lehrjahr, «Beauty Corner», Bassersdorf
Wie war der Einstieg?
Beim Schnuppern hat mich «Beauty Corner» überzeugt: die Atmosphäre, das Team und die Vielseitigkeit. Vor der Lehre wusste ich nicht, wie abwechs-lungsreich dieser Beruf ist.
Was machst du am liebsten?
Wimpernliftings sowie Wimpern und Augenbrauen färben und zupfen gefällt mir am besten. Dabei muss ich genau und sorgfältig arbeiten. Genauigkeit ist mir sehr wichtig.
Was ist anspruchsvoll?
Es ist eine Herausforderung, selbstständiger zu werden, Entschei-dungen zu treffen und in neuen Situationen sicher zu handeln. Auch wenn vieles gleichzeitig läuft, muss man ruhig und aufmerksam bleiben.
Was ist im Umgang mit den Kundinnen wichtig?
Vertrauen, Zuhören und Zeit. Besonders schön ist es, wenn jemand nach einer Behandlung begeistert ist und mehr Selbstvertrauen spürt.
Wie nutzt du KI?
Vor allem für die Schule, etwa für Zusammenfassungen. Die Antworten sollte man prüfen und selbst mitdenken.


















