Trendige Gadgets
Gesundes Leben macht noch mehr Spass mit den richtigen Gadgets. Die «GESUND UND FIT»-Redaktion testet neue Produkte auf Sinn und Unsinn und stellt heute die neusten smarten Helfer rund um die Themen Gesundheit und Fitness vor.

Perfect TENS: Kleine Impulse, grosse Wirkung
Manchmal geht es bei Fitness nicht um die Frage, wie hart trainiert wird, sondern ob Rücken, Schulter oder Nacken überhaupt mitspielen. Genau dort setzt ein TENS-Gerät wie das Perfect TENS an. Über Elektroden auf der Haut sendet es sanfte elektrische Impulse, die Schmerzsignale überlagern und den Alltag erträglicher machen sollen. Das klingt technischer, als es sich anfühlt. Viele Nutzer beschreiben die Impulse eher als Kribbeln denn eine Heldentat der modernen Medizin. Praktisch ist die kompakte Form – kein Wellness-Monster, sondern ein kleines Gerät für zu Hause, das sich auch zwischendurch einsetzen lässt. Kein Wunderapparat, aber ein brauchbarer Helfer für Tage, an denen der Körper lautstark reklamieren möchte.
Erhältlich bei www.acumax.ch

Wasserstoff-Wasserflasche: Biohacking zum Mitnehmen
Sie sieht aus wie eine Kreuzung aus Designer-Trinkflasche und Wellnessversprechen – und genau darin liegt ihr Reiz. Die Wasserstoff-Wasserflasche wertet normales H2O per Knopfdruck auf – ein Gadget der Kategorie Selbstoptimierung. Wer Freude an Ritualen, Technikspielereien und blinkender Gesundheitsästhetik hat, wird Gefallen daran finden. Ob daraus tatsächlich ein Gamechanger wird, ist eine andere Frage. Als Gesprächsstarter im Fitnessstudio funktioniert das Teil allerdings ziemlich zuverlässig.
Erhältlich bei Amazon, diversen Chinashops oder bei www.apfelkiste.ch.

Whoop: Der diskrete Antreiber
Keine Uhr, kein Display, kein hektisches Draufschauen alle zehn Minuten. Genau das macht den Whoop so interessant: Er misst im Hintergrund, während andere Wearables ständig Aufmerksamkeit fordern. Erfasst werden unter anderem Schlaf, Belastung und Erholung. In der App wird daraus eine tägliche Empfehlung, ob eher Vollgas oder vernünftige Bremse angesagt ist. Das Prinzip ist smart, weil es Leistung nicht als Dauerfeuer versteht, sondern als Zusammenspiel aus Stress und Regeneration. Wer Zahlen liebt, aber keinen Minicomputer am Handgelenk tragen will, findet hier eine angenehm reduzierte Lösung. Der Whoop ist damit weniger Schmuckstück als stiller Coach – streng, sachlich und gerade deshalb erstaunlich motivierend. Der Tracker kann in den verschiedensten Farben mit bunten Armbändern bestellt werden.
Ganz neu als Version 5.0 erhältlich unter anderem bei www.digitec.ch

















