Warum wir ständig die nächste Lösung suchen

Neues Supplement. Neuer Trainingsplan. Neue Morgenroutine. Irgendwie sind wir immer auf der Suche nach der nächsten Lösung. Die Frage ist nur: Brauchen wir sie wirklich?

«Nicht jede neue Lösung ist automatisch besser.»

Meine Lieben, heute würde ich gerne mal über meine eigenen Probleme sprechen – lol …

Ich weiss nicht, ob es euch auch so geht, aber ich bin jemand, der sich sehr schnell begeistern lässt für so ziemlich alles.

Sobald irgendwo ein Podcast, ein Artikel oder ein Creator auftaucht und mir erzählt, dass ein bestimmtes Supplement mein Leben verändern wird … Let’s go I’m in!

Dann nutze ich es ein paar Wochen, bin super motiviert und denke: «Wow, jetzt habe ich meinen shit together! 😉»

Bis mir irgendwann klar wird, dass ich eigentlich gar keinen so grossen Unterschied spüre.

Und dann kommt das nächste Supplement. A never-ending cycle.

Da ich aber auch jemand bin, der sein eigenes Verhalten gerne analysiert, habe ich mich irgendwann gefragt, ob ich wirklich nach einer besseren Lösung suche oder einfach das Gefühl mag, wieder etwas Neues anzufangen. Weil neu ist spannend und fühlt sich produktiv an. Und genau deshalb ist es so verlockend.

Das lässt sich auf ziemlich viele Bereiche im Leben übertragen. Trainingspläne, Ernährungsformen oder gefühlt alles, was auf Social Media als life changing verkauft wird.

Aber ja, manchmal ist neu gar nicht besser. Es ist einfach neu.

Und während wir von einer Lösung zur nächsten springen, geben wir den Dingen, die vielleicht tatsächlich funktionieren würden, oft gar keine Chance.

Mittlerweile frage ich mich: Möchte ich gerade etwas ändern, weil es wirklich nicht funktioniert? Oder möchte ich es ändern, weil etwas Neues gerade spannender aussieht? Manchmal liegt der Fortschritt nicht darin, etwas Neues anzufangen, sondern dem, was bereits funktioniert, etwas mehr Vertrauen zu schenken.