Dein Handy trainiert mit

Dein Handy kann dein Workout verschlechtern, ohne dass du es merkst.

«Trainingszeit ist Trainingszeit: Handy weg, Fokus an! Oder nutze es gezielt als Tool – für Timer, Trainingsdaten oder deine Lieblingsplaylist. Denn nicht das Handy lenkt ab, sondern wie wir es nutzen.»

Let me set the scene: Du bist im Gym, beendest gerade deinen Satz und willst wirklich nur kurz schauen, wer dir geschrieben hat. Ein Snap hier, eine Nachricht im Groupchat da, noch schnell auf ein Reel reagieren und bam! – ist deine Satzpause länger als geplant. Du landest in einer unfreiwilligen Doomscrolling-Session, während Frau Meier seit zwanzig Minuten darauf wartet, endlich die Beinpresse nutzen zu können. 🙈

Dabei geht es nicht darum, das Handy im Gym komplett wegzulegen. Aber jedes Mal, wenn eine Nachricht aufpoppt, wandert die Aufmerksamkeit kurz weg vom Training. Studien deuten darauf hin, dass Social-Media-Nutzung vor dem Krafttraining mentale Müdigkeit erhöhen und das Trainingsvolumen senken kann. Wenn das schon vor dem Training einen Unterschied macht, was passiert dann erst, während du dran bist?

Die gute Nachricht: Dein Handy ist nicht automatisch ein Störfaktor. Es kann das Training positiv beeinflussen, wenn es als Tool genutzt wird, beispielsweise um Gewichte zu tracken, einen Timer zu stellen oder deine Gym-Playlist zu hören, die dich mental in den Beast-Mode bringt.

Die Frage ist also eher: Benutzt du dein Handy oder benutzt es gerade dich?
Falls du dich hier wiedererkennst, probier eine kleine Übung fürs nächste Workout: «Bitte nicht stören» einschalten, Playlist abspielen und ganz bewusst den vollen Fokus aufs Training richten.

Weil, ganz ehrlich: Wenn wir schon ins Gym gehen, dann möchten wir am Ende lieber mit Muskelkater nach Hause gehen als mit einer erhöhten Screen-Time. Oder etwa nicht? 😉