Haymo EmplGESUND & FIT –  Nr. 9 | Februar 2026

Von unzerstörbar bis «ach, egal» – Gym-Frisuren im Realitätscheck

Zwischen Hantelbank und Laufband entstehen Frisuren, die mehr über Haltung, Alltag und Humor verraten als jedes Spiegelselfie im Fitnesscenter.

  1. Die Unzerstörbare
    Perfekt sitzend selbst nach Burpees, Sauna und fünf Sätzen Kniebeugen. Die Vermutung liegt nahe: Industrieklebstoff oder ein stilles Abkommen mit höheren Mächten.
  2. Der Chaos-Dutt
    Irgendwo zwischen Absicht und Versehen platziert. Sitzt schief, hält aber durch; eine Frisur, so tolerant wie das moderne Gym selbst.
  3. Die Stirnband-Illusion
    Sieht nach Kontrolle aus, liefert aber bestenfalls Deko. Die Haare fallen trotzdem ins Gesicht, doch das Accessoire signalisiert sportlichen Ernst.
  4. Die Kappe
    Die diplomatische Lösung für alle, die sich nicht entscheiden wollen. Darunter kann Ordnung oder komplettes Chaos herrschen – absolute Diskretion.
  1. Die Flechtkunst
    Französisch, Fischgräte oder streng gezogen – bombenfest, schweisstauglich und ein stilles Zeichen dafür, dass hier jemand Planung liebt.
  2. Der Sleek Ponytail
    Stramm nach hinten gezogen, ohne Widerspruch der Schwerkraft. Aerodynamik trifft Disziplin, jede Bewegung wirkt effizient.
  3. Die «Ach, egal»-Welle
    Offen, wild und konsequent unbeeindruckt von Schweiss. Haare im Gesicht werden ignoriert, das Training geniesst Priorität.
  4. Der Wet Look
    Frisch geduscht oder komplett durchgezogen? Authentisch, ehrlich und frei von Illusionen; diese Frisur erklärt nichts und behauptet nichts.
  5. Die Bandana-Gebändigte
    Ein Hauch Retro trifft auf pragmatische Kontrolle. Hält Schweiss und Haare in Schach, während leise Achtzigerjahre-Vibes mitschwingen.